High End

 

Eine sich in Schallausbreitungsrichtung bewegende Lautsprechermembran verdichtet die ihr anliegende Luft. Diese setzt der schwingenden Bewegung der Membran einen mechanischen Widerstand entgegen, der ihre abstrahlende Oberfläche belastet.

So steht es seit über 50 Jahren in den wissenschaftlichen Lehrbüchern, weltweit und in den verschiedensten Sprachen. Dieser Zusammenhang erscheint so logisch, dass offensichtlich noch niemand auf die Idee kam, dies zu überprüfen.

Diese Aufgabe haben wir vor einiger Zeit übernommen und sind zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen: das genaue Gegenteil trifft zu! Die sich nach vorn bewegende Membran erzeugt Unterdruck und wird dadurch sogar beschleunigt.

Mittlerweile haben wir dem ehemaligen Leiter des Akustiklabors der Fachhochschule Heilbronn, Herrn Prof. Dr. Ulrich Arns, unsere Versuche vorgeführt. Die gesehenen Ergebnisse veranlassten ihn, mit seinen ihm zur Verfügung stehenden Messmöglichkeiten diese Experimente nachvollziehen und er kam zu den selben Resultaten.

Diese Versuche sind denkbar einfach und für jedermann verständlich. Die Skizze „Versuch 1" veranschaulicht den Messaufbau:

    

 

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